Posts by Donnerer

    Es gibt auch sogenannte Dot-Boxen. Sie werden zwischengeschaltet (zwischen Stromquelle und Clipcord). Hier kann man dann die Stichfrequenz/Taktung einstellen und man braucht die Maschine nur führen.


    Funktioniert laut einigen Herstellern mit Rotaries und Coils...andere weisen allerdings darauf hin, dass man sie ausschließlich bei Coils verwenden soll, da sonst der Elektromotor Schaden nehmen könnte.


    So ein Teil bekommt man im Netz ab 30 Euro.

    Bei Tedi gibt es ein 4er Pack Kuli, die eine verdammt dünne Linie ziehen.


    Damit bekomme ich superfeine Stencils hin...

    Kosten gerade mal um 1 Euro im 4er-Pack.

    Das sind sind welche aus Kunststoff (1 rot, 1 grau, 1 schwarz, 1 blau...schreiben alle mit schwarzer Tinte) mit Gummierung im Bereich der Haltepunkte.


    Finde gerade keinen Link

    Kurz und bündig auf den Punkt gebracht :


    Buy nice or buy twice.


    Ich denke, man sollte lieber 1-2 Monate länger warten, bis man das Geld für ordentliches Equipment hat.


    Gerade, wenn man auf das Geld achten muss, sollte man nicht durch einen eventuellen Schnellschuss unnötig Kohle raushauen.


    Zeichenübungen kann man auch mit einem Stift machen.


    Ich habe zwar überwiegend gute Erfahrungen mit Clones gemacht, aber es waren auch ein paar Montagsmaschinen dabei...oder Netzteile.


    Aber man merkt beim Arbeiten, dass ordentliches und wertiges Material das Arbeiten erleichtert.

    Für Schriften oder Motive mit vielen Geraden nehme ich schon mal einen 24-Nadeldrucker .

    Hand-Stencil-Papier und ein normales mit Tesa verbinden, einlegen und drucken.


    In der Regel zeichne ich allerdings alles von Hand. Da merkt man vorab, wo es evtl tricky werden könnte.


    Was blaue Matsch-Stencils angeht:

    Die Menge der Abzugsflüssigkeit hat einen nicht unerheblichen Einfluss darauf, wie scharf ein Stencil wird.

    Zuviel davon, lässt den Farbstoff verlaufen. Aber das ist reine Übungssache.


    Wer nicht unbedingt viel Kohle ausgeben möchte, sollte mal in An-und Verkäufe oder auf Trödelmärkten nach Thermofaxgeräten mit Kopierfunktion Ausschau halten... Was anderes sind die Thermokopierer aus der Bucht nämlich nicht, sie kosten halt nur mehr 🤷🏼

    Pauschal lässt sich das so nicht sagen, da es immer auf die Nadelstärke ankommt.


    Ich bevorzuge 0,35er Long Taper Nadeln:


    RL 3, 5, 7

    RS 9

    SEM 11


    Die Nadeln sind (mittlerweile) bevorzugt von Magic Moon und Kwadron.


    Sollte ich trotzdem mal eine andere Größe für ein Motiv benötigen, löte ich sie "old school" selbst.


    Superfeine Gruppierungen für die Konturen machen aus meiner Sicht keinen Sinn bei Motiven, die flächig ausgefüllt werden. Mit einer 7er direkt eine ordentliche Outline ziehen erleichtert meiner Meinung nach das Ausfüllen. Da ist dann etwas mehr Spielraum und man "übermalt" nicht so schnell.


    Damit möchte ich keinem sein persönliches Erfolgsrezept ausreden...

    Das Problem liegt ja nicht allein in der Beständigkeit des Tattoo.

    Frisch gestochen sieht es super aus und das reduziert sich im Laufe der Zeit immer weiter.


    Nach 2-5 Jahren stellen dann die Beobachter die Frage, wer das gestochen hat. Und da kommt dann der Name des Stechers ins Spiel.


    Dann heißt es ganz schnell: Der hat es nicht drauf... Er verwendet beschissenes Material...er spekuliert auf ein kostenpflichtiges Nachstechen in x Jahren.


    Auch wenn der Kunde zusagt, dass es so nicht kommen wird. Wenn das Tattoo ein paar mal kritisiert wurde, setzt ein Umdenken ein.


    Ist der Ruf versaut, kann man sich erklären. Resultat : war klar, dass er/sie Ausreden sucht.


    Ich bin kein Freund davon, Motive auszureden. Aber ich sensibilisiere.


    Heute ist Maori In, weil Dwayne Johnson präsenter ist...morgen ist es Mandala. Und genauso war es mit Delfinen, Teufelchen in Windeln mit Dreizack, Arschgeweihen, Triple-x im Nacken, Barcodes a la Hitman etc.


    Das sollte man sich im Hinterkopf halten.

    Macht nur Sinn, wenn es tatsächlich eine räumliche Trennung der Arbeitsbereiche gibt.


    Ich bin zwar kein Fachmann, aber ich meine, wenn Nägel gemacht werden, fliegt auch Staub durch die Luft 🤔


    Und ich persönlich möchte nicht gerne Horns taub abbekommen, wenn meine Haut geadelt wird.


    Da macht es aus meiner Sicht mehr Sinn, einen weiteren Tätowierer Im Umfeld zu suchen, mit dem man das umsetzt.

    Alternativ gibt es in manchen Studios die Möglichkeit, einen "Stuhl" zu mieten...sprich: der Studiobetreiber bekommt einen Obolus und man kommt nur für die eigenen Unkosten auf (Versicherungen, Material, etc.)

    Es wird immer und gerne auf China-Müll geschimpft. Aber wo werden denn viele Sachen gefertigt, die hier in Deutschland vertrieben werden?


    Von hier aus wird zum Teil das Rohmaterial nach Asien exportiert, dort fertig gestellten dann wieder re-importiert.

    Ich glaube kaum, dass einer der hiesigen Anbieter z. B. seine Nadeln im stillen Kämmerlein von Hand lötet.

    Auch bei den Nadeln in Shops renommierter Supplier gibt es Unterschiede...


    Ich denke schon, dass es bei Asia-Produkten Unterschiede in der Qualität gibt. Auch dort ist es nur eine Frage des Geldes.

    Und: nicht alles, wo handgefertigt draufsteht, ist auch handgefertigt. Laut Definition reicht der händische Zusammenbau (auch von Billigkomponenten) aus...was den Preis in die Höhe treibt.


    Ich habe gerne mit Asia-Maschinen gearbeitet. War der Motor defekt, wurde er, in Eigenregie, durch einen Austauschmotor von hiesigen Fachhändlern ausgetauscht.


    Allerdings arbeite ich fast nur noch mit Originalen... Sharpz, Micha, Eikon, Ruhrpott Irons, Swashdrive, Rightstuff und Shagbuilt. Seit einiger Zeit sind nur noch die Directdrives im Gebrauch.


    Ja, man merkt einen Unterschied zu Klonen aus aller Welt.


    Und zu dem "Kollegen" der nur 2 einzelne Module erwerben will:


    Für wie viele Tattoos sollen die beiden Module denn reichen? Wer kein Geld auf Tasche hat, um sich ein komplettes Paket module zu erwerben, achtet sicherlich nicht darauf, dass Module Einweg Materialien sind und nach dem einmaligen Gebrauch zu entsorgen sind.


    Ach ja,... China-Farbe aus der Bucht geht gar nicht.

    Ich bin auch seit einiger Zeit mit Rotaries unterwegs. Ich nutze folgendes Equipment :


    Netzteil: nemesis


    Liner: Rightstuff KEG variable, 4mm Hub, 9,2 Volt, mittlere Maschinenführung


    Colour/Shader: Shagbuilt D10, 4mm Hub, 6-7 Volt, langsame Maschinenführung zum colourieren, schnelle zum shaden

    Es geht nichts über probieren...
    Nicht alle können mit der gleichen Geschwindigkeit, Volt-Zahl, Nadelformation...etc arbeiten.


    Wenn man nicht das richtige Werkzeug zur Hand hat, kann es verdammt schwer werden. Außerdem sollte man sich damit auskennen.
    Was bringt es mir, wenn ich ne Maschine kaufe, die voreingestellt ist...für meine Arbeitsweise jedoch nicht richtig...ich schraube dran rum, verstelle sie und komme dann gar nicht mehr zurecht?


    Holt euch 4 Bücher und vergleicht sie...es gibt teils gravierende Abweichungen.
    Fragt 10 Tätowierer...und ihr erhaltet 8 Meinungen.


    Man muss seinen eigenen Weg finden und sich nicht verrückt machen, weil es dazu unterschiedliche Meinungen gibt.


    Der eine braucht für nen Skull zwei Stunden...der andere 7.