Posts by Ladyavy

    Ich hab den Ecotank mit Stencilflüssigkeit und finde ihn super. Er macht 1a was er soll. Die Flüssigkeit habe ich von Stencilprinterink. Da hab ich für Drucker, Farbe und Papier 340 € bezahlt. Ist zwar nicht das neueste Ecotankmodell, aber ich bin mega happy mit dem Ergebnis. Die Flasche hat auch 120 ml und reicht für zwei Tankfüllungen.

    Das Gesundheitsamt hier meinte zu mir nur bei Flächen, nicht aber für Haut und Hände. So handhaben ich das jetzt auch. Hände ist eh im Spender und Haut in 250ml Sprüher. Für Fläche habe ich oxiwipes und ansonsten Kanister für Boden. Leider viel Müll aber Gesundheitsamt ist Happy.

    Ja genau, es ist der Melag Typ 75. Ich werde mich da jetzt mal reinlesen. Dass es für Arztpraxen nicht mehr üblich ist, klar, aber das scheint so nicht fürs Tattoostudio zu gelten. Daher für mich sehr interessant, da erschwinglich, zumal ich da jetzt richtig günstig dran komme. Ich forsche Mal weiter nach.

    Ah perfekt. Das Kosmetikstudio nebenan macht leider seine Pforten dicht und die verkauft ihren mit Umluft sehr günstig. Letzter Labortest war im Mai ohne Probleme. Daher reizt mich der Kauf sehr, weil ich so schwere Griffstücke verwenden könnte und auch meine handpoke Tools.

    In der Verordnung von Münster steht

    Heißluftsterilisation:

    Gereinigte Instrumente werden hierfür nach der Trocknung in Alufolie verpackt

    oder in kleine Sterilisierbehälter (Metallcontainer) gelegt. Die Heißluftsterilisation

    erfolgt bei 180°C mit einer Einwirkungszeit von 30 Minuten (siehe Hersteller-

    angaben).


    Da ist nirgends die Rede davon, dass es verboten ist. Vielleicht gibt es dazu einen zusätzlichen Erlass? Der Griffstücke gesondert behandelt?

    Ich muss nochmals fragen, wo genau steht, dass Heißluft nicht mehr ausreicht. Die Dame grad vom Gesundheitsamt meinte, das würde reichen und stände so auch in der Verordnung von NRW. Das Ding hat sie mir geschickt. Ich hatte die schon, dachte aber, vielleicht ist mein Dokument veraltet. Jetzt wird dort Heißluft Steril tatsächlich erwähnt,aber vielleicht missverstehen ich das auch.

    Zitat:

    6.3.2 Sterilisationsverfahren

    6.3.2.1 Heißluftsterilisation

    Bei diesem Verfahren werden Temperaturen zwischen 160°C und 200°C

    angewendet. Die reinen Einwirkzeiten inklusive Sicherheitszuschlag

    betragen bei 160°C 120 Minuten, bei 180°C 30 Minuten oder bei 200°C 15

    Minuten.

    (Lediglich Prionen, welche jedoch beim Tätowieren keine Rolle spielen,

    werden durch die Heißluftsterilisation wahrscheinlich nicht in

    ausreichendem Maße inaktiviert).

    Nachteilig bei Heißluftverfahren ist, dass die Temperaturverteilung in der

    Kammer davon abhängig ist, dass eine Umluft vorhanden ist. Im Weiteren

    gelangt die heiße Luft nicht ohne weiteres bzw. nur mit einer langen

    Verzögerungszeit in Verpackungskästen.

    Geeignete Verpackungsmaterialien für die Heißluftsterilisation sind

    Metallbehälter, insbesondere aus Aluminium, da Aluminium ein guter

    Wärmeleiter ist. Ebenso können Alufolie oder andere geeignete Folien

    hierfür verwendet werden.

    Hinweis:

    Bei der Heißluftsterilisation ist nur die Temperatur über die Zeit zu steuern,

    was technisch relativ einfach ist.

    Die Heißluftsterilisation hat dort ihre Grenzen, wo es um Materialien geht,

    welche diese hohen Temperaturen nicht vertragen. Für die Sterilisation

    hitzestabiler Gegenstände (z.B. aus Metall, Glas, Porzellan, etc.) ist die

    Heißluftsterilisation in Geräten mit Umluftverfahren nach wie vor ein

    effektives Verfahren.

    Es gibt auch gute günstige Maschinen. Ich nutze zum Beispiel zwei Maschine von Michas Maschinenschmiede. Eine gebraucht für um die 100, die andere lag glaube ich bei 220Euro. Und ich habe nen EZ Pen fur 100 Euro gebraucht gekauft. Gut ist auch der Proton Pen. Den dürfte ich auch schon ausprobieren. Es gibt also gutes, bezahlbarer Equipment. Und ja, natürlich kann man auch mit rudimentärem Equipment geile Sachen stechen. Da ich hauptsächlich per Hand (handpoking ohne jede Maschine) steche, weiß ich, das es eben schlussendlich auf die Technik ankommt. Wie gut man diese aber mit einer Maschine erlernt, die eventuell unrund läuft ( und das kann man als Anfänger schlecht einschätzen ohne Vergleichswerte), ist fraglich. Vielleicht kann ja mal ein alter Hase aus deiner Nähe kurz über dein Maschinchen gucken.

    Ich hab ne anderen Dragonhawk, aber vermutlich liegst du nicht ganz so falsch, denn ich bekomme komplett unabhängig von Strom und Maschine ja auch super Farbe in die Haut mit snp. Gutes Equipment erleichtert einiges, aber ich habe tatsächlich schon einige asiatische Inker gesehen, die mit Dragonhawk und Co einiges raushauen. Vielleicht ist es auch oft eine Technik-Frage und abhängig von der Haut.