Posts by John Doe

    ...........im Weg stehen würde ich das gar nicht mal nennen...........wenn du das Gefühl noch kontrolieren kannst, und nicht alles hin schmeisst, dann bist du auf einem guten Weg. Wichtig ist, sekbstkritisch zu bleiben.....und geduldig.

    Ich weiß nicht, ob ich dich damit beruhigen kann, aber das ist absolut normal. Wenn du mal darüber nach denkst, ist das in allen Bereichen im Leben so. Man kommt früher oder später an einen Punkt, an dem es stagniert. Nur mit dem Unterschied, daß es dir beim tätowieren mehr auffällt, weil du es so willst, du willst unbedingt weiter kommen. Wenn du das mal nicht mehr hast, wenn du eine solide Basis geschaft hast und die Dinge einfach laufen lässt, dann kommen viele Sachen von ganz alleine..........dafür ist es natürlich wichtig: immer weiter machen, üben.........aufstehen und weiter machen. Der Lernprozess hört sowieso niemals auf, auch wenn du gut bist, gute Bilder machst, du wirst trotzdem den Drang haben dich noch weiter zu verbessern. Und auch da wirst du wieder an den Punkt kommen, daß du dich fragst, warum klappt das nicht so wie ich mir das vorstelle?? Nur eben, daß du dich dann auf einem anderen Level bewegst, aber es ist das gleiche..........Als ich angefangen habe, wollte ich wie oft die Maschine in die Ecke schmeissen und nie wieder in die Hand nehmen. Und genau das unterscheidet dich dann von manch anderen, wenn du dich da durchbeisst und weiter machst. Trotzdem wieder der eine Tip: immer nur in kleinen Schritten, erst recht, wenn du auf Menschen stichst. Mach nur das, bei dem du dich gut fühlst und versuche nicht auf biegen und brechen einen riesen Durchbruch zu schaffen.......

    Und lass dich nicht von den Leuten verunsichern die das Foto Deiner Arbeit bis in die un Endlichkeit heran zoomen und über jeden wackler die Nase rümpfen. Du bist ein Mensch ein Künstler und keine Maschine da kann immer mal was zitrig oder krumm sein kommt ja auch auf Dein gegenüber an.

    ....haha....ja.....aber noch besser ist: du machst nen beschissenen minimini Schriftzug, weil "der soll nicht so groß sein" ........und die Kundin (oder Kunde......ne, eher Kundin) macht danach ein Foto mit ihrem superduper Handy und zieht das dann meeeeega auf um dir zu zeigen, wo du net richtig gearbeitet hast........

    Da gibt es so einen altklugen Spruch: " der Weg ist das Ziel " ..............und der trift hier sehr gut zu. Denn ich bin der Meinung, das sich im Laufe der Zeit, dein Stil und deine Vorliebe entwickeln wird. Es ist schwer, sich jetzt, am Anfang, auf einen Stil zu beschränken. Man sollte seinen Stil immer seinem aktuellen Können anpassen. Du kannst schlecht sagen, dass du nur noch feine Mandalas oder Paisley Muster stechen möchtest, wenn du nicht mal eine gerade Linie hin bekommst, oder sagen du spezialisierst dich auf Realistik, wenn du nicht weisst, wie man schattiert. Dieses als Ziel zu nehmen und darauf hin zu arbeiten und zu üben, ist natürlich wichtig. Aber vieleicht fällt dir auf dem Weg dahin auf, dass dir etwas anderes viel mehr liegt oder Spass macht. Deswegen würde ich am Anfang alles tätowieren was die Leute wünschen............natürlich nur das, wobei du dir sicher bist, dass du es kannst......


    Und zu Thema Haltbarkeit................das Thema kenne ich jetzt seit ich angefangen habe....... Von "nur Tattoos mit dicken Outlines halten (only bold can hold)" über " nur viel Schwarzkontrast kann die Zeit überstehen" bis "Farben sehen nie lange gut aus" kann man alles lesen. Und man kann auch alles auf den Körpern sehen. Da denke ich, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Können des Tätowierers, die Farben, die Haut des Kunden und seine Pflege, die Sonne usw........und je nachdem kann jedes Bild nach Jahren gut, oder eben auch schlecht aussehen.......Und auch hier denke ich: gerade am Anfang sollte man die gewünschten Trends eben mit machen, um so viel Erfahrung und Tattoos zu sammeln wie es geht (natürlich immer in Abhängigkeit von deinem Können).

    Das Problem mit der einzelnen Nadel ist, daß die sehr unstabil ist und dadurch sehr sensibel, weil es eben nur eine dünne Nadel von oben bis unten ist. Als sehr gute Alternative benutze ich für sowas ein 3 RL 0.25 extra long taper. der Vorteil: im Ansatz, an der Lötstelle, sind es eben 3 Nadeln und somit viel stabiler, aber an der "Stichseite" durch die 0.25 und extra long taper sind die so dünn wie eine single needle. Vorrausgesetzt, sie sind natürlich gut gearbeitet und nicht vorne gespreitzt........

    Ich nehme das auch für Schriftzüge zum Schwärzen und auch mal für kleinere Flächen...........und dann sind 300 ml schon nicht mehr so viel........

    Also Quatsch ist das auf keinen Fall. In einigen Bundesländern ist es sogar Pflicht, dass der Studiobetreiber eben einen solchen Infektionshygienelehrgang vorweisen muß. Kann ich mit Gewißheit sagen, denn mein Gesundheitsmensch hat das von mir gefordert und das Zertifikat mußte ich ihm dann auch schicken. Ich kann das Seminar auch nur empfehlen, wobei ich das Komplettprogramm von 40 Stunden (Sachkunde 2) machen mußte, ging über 4 We.

    War auf jeden Fall sehr interessant und man hat auch mal verstanden, warum man bestimmte Dinge macht............

    Ich bin generell für Spule........stay loyal to the coil..........das Einstellproblem kann ich aber nicht ganz nachvollziehen. Wenn du eine gute Spulenmaschine kaufst, von B.C.I. zum Beispiel, wird die Masschine für den jeweiligen Einsatzzweck gebaut und eingestellt, der Powerliner bei B.C.I. z.B. bis 18 RL. Wenn du dann damit auch nur fette Lines machen willst, brauchst du nix einstellen. Vor allem, das rumgedrehe an der Kontaktschraube bringt dir nicht viel, wen du die Maschine für was anderes wie z.B. Schattieren nutzen willst. Dafür muss man das gantze Setup wie Federbleche, Armature Bar oder sogar die Spulen ändern. Das ist eben der Nachteil von Spulenmaschinen: man braucht ne ganze Menge davon...............

    Gibt da eine Schriftart zum herunter laden, bei diversen font-Anbietern, die sich für Trash-Polka bestens eignet. Die Schrift nenn sich " Got heroin? "

    Ist auch nicht geklaut, gibt es ganz offiziell...........

    Ich glaube, dass es überhaupt keinen Unterschied macht, ob man mit oder ohne Gewerbeschein in einem "richtigen" Tattoo Shop einkaufen kann. Denn man bekommt heute auch die Marken Produkte aller Hersteller auf diversen Internet-Plattformen. Dazu muss man sich in keinem Tattoo-Versandhandel registrieren. Was ich damit meine ist: daß die Leute, die das Geld nicht ausgeben können oder wollen, weil sie es eben nur mal probieren wollen, sowieso keine teuren Markenprodukte kaufen werden, auch wenn sie diese ohne Gewebeschein bekommen können. Das natürlich nur aus Sicht der Verbraucher. Für den Fachhandel ist es bestimmt ein Unterschied, denn die Leute die Markenprodukte bevorzugen, werden sicherlich dann eher bei den Fachleuten kaufen als bei ebay z.B. Fazit: Chinamüll wird nicht aufhören, weil es immer Leute gibt, die es kaufen werden !!

    mmmmhhhhhh.......ok.....dann werde ich da nochmal tief in mich gehen und deinen Rat beherzigen. Aber jetzt mal Spaß beiseite, ich weiß ja nicht, warum du mich da persönlich versuchst anzugreifen........ich habe niemand namentlich angesprochen. Es geht nicht mal nur um die Leute hier im Forum. Glaub mir, ich sehe das oft genug bei mir im Laden. Gerade gestern wieder, hat mir ein Kunde gesagt, daß er sich auch mal so eine Maschine holen will. Wäre ja jetzt mit diesen Elektro-Dingern ganz einfach. Nadel und so schon alles drin - kann man einfach los tätowieren - nicht so schwer. Dem habe ich auch nicht freudig zugestimmt und ihn ermutigt das mal eben an seiner Frau aus zu probieren.

    ................genau damit hab ich gerechnet und wundere mich, dass nur ein betroffener Hund hier bellt............die Zeiten, in denen ich mich vor anderen (Kollegen) profiliern und beweisen muß sind lange rum..........nächstes Problem von vielen Anfängern: nicht kritikfähig.............aber anstelle in meinen Bildern nach Fehlern zu suchen, oder sie schlecht zu machen, denk einfach mal nach, was ich dmit sagen will......................sei stolz auf gute Arbeiten.

    Also hierzu würde ich dann auch mal meinen Senf dazu geben. Wobei sich da nicht nur die absoluten Anfänger angesprochen fühlen sollten, auch von manch anderem Lehrling möchte ich kein Rosen Bild auf der Haut tragen. Sicherlich gilt bei unserer Arbeit das Sprichwort "Übung macht den Meister" mehr als bei manch anderen Tätigkeiten, das ist mal klar. Aber hey, üben ist das eine, aber fremde Haut verunstalten, das geht gar nicht. Unsere ersten "Werke" waren damals (20 Jahre her) mit Sicherheit auch nicht Preisverdächtig, aber ich glaube es gab damals einen entscheidenden Unterschied zu den heutigen Anfängern: wir mussten uns die Zeit nehmen und die Basics richtig erlernen. Solche Fragen, wie hier sehr oft gestellt, "wie fest muß ich drücken" oder "wie tief muß die Nadel in die Haut" waren gar kein Thema mehr, bis man sich an menschliche Haut überhaupt dran wagen durfte. Auch die Nadelkunde wurde bis ins kleinste praktiziert........ich habe noch Nadeln selber löten müssen. Klar, jetzt kommt natürlich der Spruch "brauch man doch heute gar nicht mehr - gibt es alles fertig zu kaufen" - Ja stimmt, aber dann weißt du auch genau bescheid über dein Werkzeug. Genau so mit den Stencils: klar, es gibt Vorlagendrucker - aber zeichne doch deinen Stencil einfach mit der Hand. Egal wie groß oder aufwendig der ist. Das gehört einfach zu einer guten Vorbereitung dazu. Und genau das ist, meiner Meinung nach, das größte Problem heute: keiner nimmt sich mehr die Zeit für die Basics - alle wollen so schnell wie möglich die coolsten realistic black & grey Bilder auf die Haut bringen..........das funktioniert aber nicht, wenn ich nicht mal weiß, wie man richtig Linien zieht, schattiert oder wie die verschiedenen Schatten-Töne in der Haut abheilen. Wer sich dafür entscheidet, andere Menschen zu Tätowieren, sollte sich dieser grossen Verantwortung bewusst sein, und nicht so leichtsinnig mit diesem Vertrauen, was uns entgegen gebracht wird, umgehen. Mir ist klar, dass nicht jeder der den Wunsch hat zu tätowieren einen Platz in einem Studio finden wird - aber es gibt bestimmt auch viel Leute, die Herzchirurgen werden wollen, aber das Studium nicht bekommen. Würdet Ihr euch von so jemanden mal eben operieren lassen, nur weil er sich das auf Youtube angesehen hat wie es geht??

    Learning bei Doing trifft sicherlich auf das Tätowieren zu, aber das geht nur, wenn ich auch weiß, was ich mache.

    Lange Rede - kurzer Sinn......die Zeit sollte beim Tätowieren lernen die absolut kleinste Rolle spielen.........sorry an alle, die sich angesprochen fühlen, für meine ehrliche Meinung an dieser Stelle............

    Ich arbeite nur noch mit Diamond. Egal ob Liner oder RS. Allerdings fast ausschließlich Metall, mag die Einweg nur für Weiß. Ich finde, man hat bei dem Diamond Tip eine bessere "Nadelführung"......und man weiß, egal ob flying Needle oder aufsetzten, und egal ob etwas Farbe aus dem Tip auf die Haut läuft, da wo die Spitze vom VT ist, da läuft auch meine Nadel........................nur meine Meinung

    Hallo und willkommen,

    Stil hin oder her, das ist wohl Geschmackssache.........und ob man als Tätowierer einen Stil stechen will, nur weil es eben gerade "in " ist, muß jeder selber entscheiden.......ABER........das Tätowieren MUSS IMMER professionell sein (bezogen auf die Aussage in deiner Vorstellung). Egal ob du es Hauptberuflich machst, damit Geld verdienst oder es nur als Gefallen für Freunde, in einem Studio oder zu Hause........es ist die Haut und das Leben eines anderen Menschen. Die Professionalität sollte sogar an oberster Stelle stehen......

    Servus,

    ich weiß ja nicht, wie oft dieses Thema hier noch diskutiert werden soll, aber du wirst hier mit Sicherheit keinen Profi finden, der dir zu solch einem billigheimer-china-müll Anfängerset rät. Und gerade dein Liner, weil du sagst du willst "nur" Linien Motive stechen, sollte 1000% perfekt laufen. Denn entgegen der allgemeinen Meinung, sind Linien und auch Schriften nicht die einfachsten oder Anfäger-Motive. Wenn du da was verkackst (oder die Maschine verkackt es), sieht man es sofort. Und die Antwort zu dem Ego Switch Pen ( wo in der Überschrift übrigens noch das kleine Wörtchen "Style" versteckt ist) kannst du dir ja selber beantworten, wenn du dir das Impressum der Firma ansiehst, wo deren Sitz ist..........

    Ohne jetzt Werbung machen zu wollen 8o, aber bei Stefan von Bavarian Custom Irons hast du auch einen super Service. Du kannst ihn auch kontaktieren und ihm erklären was du für eine Maschine brauchst. Wenn du dann nicht ganz damit zufrieden bist, schickst du sie wieder hin und er stellt sie dir neu ein. Kostet nur das Porto..........und.......es gibt eine lebenslange Garantie für den Erstbesitzer. Ich habe nur noch B.C.I. Maschinen

    Ich muss janchriste sowas von Recht geben. Und dieses Thema ist hier schon so oft diskutiert worden: du kannst mit diesen billig-müll-Maschinen egal wo her nicht arbeiten, und erst recht nicht einen Menschen damit tätowieren. Die eignen sich nicht einmal zum üben, denn du solltest ja dabei ein Gefühl für dein Werkzeug entwickeln - der Chirurg wird auch nicht zum üben versuchen mit einem Hackbeil bei dir eine Herz OP durzuführen. Deswegen kannst du auch gar nicht sagen: "die funzt eig ganz gut" - weil du noch nie eine gute Tattoomaschine gefühlt hast. Und ganz ehrlich, wenn wir jemanden tätowieren, haben wir diesen Menschen gegenüber eine große Verantwortung, dieser sind sich, glaube ich, viele nicht bewußt - und eben wegen dieser Menschen, die uns ihr Vertrauen und ihre Haut schenken, sollten wir auch an uns die höchsten Ansprüche stellen - und nicht mit irgendwelchem Schrott versuchen irgendwas irgendwie in die Haut zu tackern !!!!


    P.S.: damit spreche ich nicht nur diesen Betrag hier an, sondern alle, die versuchen irgendwie mit diesem Schrott zu arbeiten..........

    Also aus Erfahrung kann ich dazu folgendes beitragen: wenn es sich um dein Eigenheim handelt, kannst du natürlich Bautechnisch machen was du willst. Allerdings nur, solange du keine baulichen Veränderungen am Haus vornimmst. Wie einen Anbau z.B., dafür brauchst du natürlich eine Genehmigung, aber das versteht sich ja von selbst. Wenn du deinen Keller als Studio umbauen möchtest, würde ich mich vorher mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Denn die haben da ihre eigenen Vorstellungen, wie sowas auszusehen hat. Und wenn du dann später eine Überprüfung hast, und mußt wieder alles Umbauen ist doof. Bei mir ist das so, daß ich nur mit festen Terminen arbeite. Mann kann also nicht einfach rein kommen und in Zeitungen wühlen oder sich einfach nur mal eben umsehen. Deswegen brauchte ich keinen separaten Wartebereich. Denn dieser muss räumlich vom Arbeitsbereich getrennt sein. Und auch für Toiletten und Waschgelegenheiten gibt es Vorschriften. Ebenso für die Aufberitung deiner Instrumente, also Sterilisation, mußt du sehen, wie das der zuständige Gesundheitsmensch haben will. Ich glaube aber, sie machen auch Unterschiede, ob du das Studio im Nebengewerbe betreibst, also auch nicht so hohen Kundendverkehr hast, oder als Hauptgewerbe mit so richtig vielen Leuten am Tag. Steuertechnisch würde ich mir auf jeden Fall einen Steuerberater nehmen, denn da gibt es doch so einiges zu beachten. Gerade, wenn du das in den eigenen vier Wänden machst, kannst du da manches geltend machen oder mußt es bei der Lohnsteuer angeben. Aber da blickt ja keiner durch..........klingt viel, ist aber trotzdem alles machbar.

    Persönlich kann ich sagen, wir haben auch unseren kompletten Keller zu Arbeitsräumen umgebaut (meine Frau ist auch selbstständig) und haben leider keinen separaten Kellereingang. Das heisst, Kunden kommen auch Abends (ich mache oft die Kundenbesprechungen spät) durch dein Wohnzimmer gelaufen. Das kann schon nervig sein für die Familie. Aber alles in allem bin ich froh, daß wir zu Hause arbeiten können.