Posts by Mutanto

    @ Dontpanic: Alles klar, von dir für mich bitte nur freehand tattoos ;)
    @ Painter: Das Problem hatte ich auch anfangs. Laß das Stencil mal richtig lange trocknen und tunk eine ecke des Zewas in Destiwasser,drück es kurz sachte) auf die jeweilige Stelle und wisch dann normal drüber. Dann läßt sich die überschüssige Farbe auch mit wenig Vaseline gut abwischen.
    Galobenk: Danke für den Tip! Wenn die Lines stehen,ist es mit den Panthenol Tüchern sicher eine gute Alternative.

    Hey Leute,


    hat denn vielleicht auch schon jemand Erfahrung mit dem neuen Siverback "stupid black" und dem Greywash 6, 66 und 666 ?
    Die sollen ja komplett zugelassen sein.. Kennst jemand die Unterschiede zum "XXX black" ? Sind die genau so gut?

    Du hast vielleicht Recht, aber ich mache ja kein Geheimis draus,das ich es merkwürdig finde. Und ich versuche ja nur,mich schlau zu machen, lasse mich ja gerne eines besseren belehren. War jetzt eigentlich auch gar nicht so negativ gemeint,wie es vielleicht rüber kam. Ich stelle mich ;)

    Hey Leute,
    ich hoffe,ich habe das hier richtig einzuordnet. Zunächst mal was für mich erfreuliches. Ich habe evtl. die Möglichkeit,in einem Studio unterzukommen. Da ich leider ortsgebunden bin,eigentlich eine coole Angelegenheit,auf die ich schon lange warte. Beim Vorstellungsgespräch lenkte der Inhaber allerdings recht schnell das Thema auf einen festen Arbeitsvertrag ( über mindestens 2 Jahre...!!!), sowie 50% Gewinnabgabe an ihn, ein Grundgehalt wolle er jedoch nicht zahlen... auch anfangs nicht ;)
    Außerdem solle ich mein Equipment immer im Studio lassen,um nicht noch privat zu tätowieren...
    Ich hatte mich wohlgemerkt als Azubi mit theoretischem Background vorgestellt... Aber auch sonst fand ich diese Herangehensweise ziemlich merkwürdig und übereilt ;)
    Ich meine, mir ist schon klar,daß wie in jeder Branche eine gewisse Disziplin und Arbeitsmoral herrschen muß, aber direkt mit vertraglichen Verpflichtungen um sich zu werfen,kann doch nicht die übliche Vorgehensweise sein...
    Daher würde mich mal interessieren, welche Erfahrungen ihr das habt, oder wie die Studiobetreiber unter euch das mit ihren Lehrlingen handhaben, auch bei einer Übernahme mit eigenem Arbeitsbereich...
    Wäre echt dankbar für ein paar Antworten.


    Gruß,


    Mutanto

    Wischtechnik finde ich übrigens auch völlig legitim. Wenn es darum geht,das Tätowieren bestmöglich zu simulieren,sollte man es natürlich nicht übertreiben und evtl. darauf hintreinieren, möglichst wenig bis gar nicht mehr zu wischen. Allzuviel Erfahrung habe ich ja nicht,was das Tätowieren angeht, daher lasse ich mich gerne korrigieren.
    Mir persönlich kommt es allerdings so vor, als ließe sich mit leicht dreckigem Wischer jedoch gerade der kreiselnde Farbverlauf ganz gut simulieren. Man wischt ja damit nicht nur,sondern kann auch durchaus aktiv gestalten ( ähnlich dem Mischbecher mit Desti-Wasser, welches ja nach dem Spülen auch immer dunkler wird und mit zunehmender Intensität
    auch irgendwann als gaaaanz softe Schattierfarbe verwendet werden kann. So ein ausgefranster dreckiger Wischer simuliert durch den größeren durchmesser vielleicht sogar besser eine kleine Magnum oder einem RS,als eine "normale Bleistiftspitze". Wenn also dein Wischer bereits dreckig ist und du unbedacht über eine Stelle gehst, besteht ja auch die Gefahr,daß der Farbauftrag zu dunkel wird! Ist also eher eine Frage des Drucks,des Farbauftrages und der individuellen Technik.
    Das ist bloß meine subjektive Ansicht, im Zweifelsfall halte dich lieber an die Tips von den erfahreneren unter uns. Da weißt auf jeden Fall, was du hast. ;-)

    Hey Yvis,
    ich finde es auch wirklich vielversprechend. Gerade Kinder - und Babygesichter finde ich nämlich doch recht anspruchsvoll. Abgesehen von Greyshaders Tips würde ich vielleicht noch ergänzen, daß gerade bei Black&Grey Sachen eine bessere Tiefenwirkung erzielt werden kann, indem man quasi so viel schwarz wie möglich verwendet. ( Natürlich nur da,wo es angebracht ist ;-) ) Durch die so entstehenden Hell/Dunkel Kontraste entsteht so fast eine Art Rahmen. Es könnte z.B. helfen,wenn man ein Foto mit dem PC ein wenig abdunkelt,oder die Kontraste etwas hochfährt. So erkennst du,welche Bereiche wirklich schwarz gestaltet werden können. außerdem würde ich auch mit unterschiedlichen Härtegraden arbeiten, um so die unterschiedlichen Farbmischungen zu simulieren.
    ( H-HB = hell, 2B = medium. 5-8 B = dunkel bis ganz dunkel... ) Außerdem gibt es auch bei Bleistiften deutliche Qualitätsunterschiede. Das kleine Sortiment von Faber Castell z.B. hat m.M.n. ein sehr gutes Preis/Leistungs Verhältnis. Ist zwar etwas teurer,aber bei Bleistiften hält sich die Investition ja noch in Grenzen ;-)
    Außerdem gibt es viele hilfreiche Zeichen- und Portrait Tutorials auf Youtube. Einfach bei der Eingabe kreativ sein und auch mal auf Englisch die Suchanfrage eingeben.
    Man kann auch mit Bleistiften das Arbeiten nach Stencil simulieren. Einfach ein Blatt komplett mit dunklem ( weichen ) Bleistift einfärben; dann kannst du es wie das Blaupausenpapier verwenden! Ist ein Tip von Andy Engels Portrait DVD. Bla bla bla, das meiste ergibt sich eh aus persönlichem Stil und Vorlieben...
    Bin gespannt auf weitere Sachen von dir, weiter so und besten Gruß,


    Mutanto

    Ungefähr genau so sieht auch meine Herangehensweise aus. Ich versuche auf jeden Fall, jeden Tag zu zeichnen,beschäftige mich mit Maschineneinstellung und
    verschiedenen Techniken,usw. Auch Donnerers Tipp mit den ebay Kleinanzeigen habe ich mal versucht und auch sehr viele Rückmeldung erhalten. Ich habe mich als ambitionierten Anfänger präsentiert und naja, die Stellen und Motivwünsche waren m.M.n. allesamt trotzdem eher für Fortgeschrittene oder an unmöglichen Stellen. Somit habe ich es nahezu ergebnislos auslaufen lassen... Einen kleinen Motivationsschub gab es jedoch heute morgen. Bei mir in der Nähe hat ein neues Studio aufgemacht,daß mit langjähriger Erfahrung wirbt und ich hatte natürlich vor,mich dort zu bewerben. Ich bin heute mal hin und habe meinen Augen nicht getraut, was dort scheinbar stolz ausgestellt wurde. Ich bin ehrlich gesagt immer noch völlig perplex und hätte am liebsten mal dezent auf dieses Forum verwiesen... Getoppt wurde das ganze dann noch von den Preisen. Echt krass.
    Naja, wie gesagt, ich bleibe einfach am Ball und versuche innovativ zu bleiben.
    Bunte Grüße

    Tag nochmal und danke für danke für die Antworten,
    Sollte so ein Treffen mal wieder zustande kommen,wäre ich sofort dabei,das wäre mal richtig cool. Das blöde ist,daß ich mich nicht überall bewerben kann,da ich aus privaten Gründen leider ortsgebunden bin. Für das "Praktikum" bin ich jeden Tag 100km hin und wieder zurück gefahren,und da das ganze auch unentgeldlich war, konnte ich es mir irgendwann auch einfach vom Sprit nicht mehr leisten... Ausgenutzt habe ich mich dort nicht gefühlt und es war ein netter Umgang im Studio, nur hat für mich die Kosten/Nutzen Rechnung nicht gestimmt,was auch verstanden wurde. Hinzu kamen halt gesundheitliche Probleme des Studioinhabers.
    Ich bleibe auf jeden Fall am Ball,und wenn ich vorher alt und grau werde,bevor sich was tut ;)


    @ Yvis: hoffe, ich habe dich jetzt nicht in Bedrängnis gebracht,mit meinem Anliegen ;) Denke ja mal,das war nicht ganz ernst und eher mit 'nem Augenzwinkern gemeint... ;)



    Jedenfalls danke an alle für eure Aufbauversuche, tut gut zu hören!!! Ich bleibe auf jeden Fall dran!!! :thumbsup:

    Hey Leute,
    Ich weiß nicht so ganz,wie ich beginnen soll und hoffe,jemand kann mir evtl.ein paar Ratschläge geben. Min Problem ist folgendes: Ich beschäftige mich eigentlich seit gut 4 Jahren mit dem aktiven Tätowieren und habe mir denke ich,ein gewisses theoretisches Fundament aneigen können, das natürlich noch mehr als ausbaufähig ist. Zeichnen tue ich eigentlich wie die meisten hier bereits mein ganzes Leben und habe auch ein einjähriges "Praktikum" in einem Studio gemacht. Leider kam es aus gesundheitlichen Gründen des Inhabers nicht zu der mir eigentlich angedachten Ausbildung und unterm Strich habe ich vom praktischen Bereich doch erstaunlich wenig mitnehmen können. Ich denke sogar,daß ich die wichtigeren Informationen hier im Forum gefunden habe. ( War bereits stiller Mitleser im alten Forum.)
    Meine Motivation,das Tätowieren wirklich professionell zu erlernen,ist nach wie vor ungebremst,aber ich habe das Gefühl,rein autodidaktisch einfach nicht weiter zu kommen,bzw. stagniert es momentan nahezu völlig. Mir wird zwar von Freunden und Bekannten großes Vertrauen entgegengebracht, jedoch wollen wirklich fast alle ausschließlich Motive,die meiner Meinung nach von Profis gestochen werden müssen. So kommt es,daß ich meist ablehnen muß,und bisher ganze 3 Tattoos gestochen habe. Jeweils mit so großem zeitlichen Abstand,daß der Lerneffekt gegen 0 ging... Neulich kam jemand an mich heran und wollte doch glatt ein Portrait seiner Tochter auf der Flosse und konnte gar nicht verstehen,warum ich das nicht machen wollte,bzw. konnte... Sowas gab es haufenweise. Leider kommt nie jemand mit simplen Motivwünschen,die mir eine schrittweise Entwicklung erlauben würden.
    Ich versuche das ganze wirklich kompetent anzugehen und möchte tunlichst vermeiden,mir einen Ruf als " Hinterhof scratcher" einzufangen.
    Das Ergebnis ist leider,daß es sich alles irgendwie im Sande verläuft und ich nur noch zeichne und gestalte, jedoch allmählich den Bezug zum Tätowieren verliere, nach dem Motto: 1 Schritt nach vorne und 2 zurück... Ich bin und bleibe am Ball, aber ich komme einfach nicht wirklich weiter... Ich hatte mal die Gelegenheit,mich ausführlich mit Bob Tyrrell zu unterhalten,der mir sagte,er habe erst mit 34 Jahren angefangen zu tätowieren. Klar,er ist ein Ausnahmetalent, aber dieses Gespräch und seine Bereitschaft,sich auf `ner Convention 15 Minuten Zeit für mich und meine Mappe zu nehmen,war bisher der größte Motivationsschub... Ist nun leider aber auch schon einege Zeit her und wirklich voran gekommen bin ich seither nicht... Langsam frage ich mich,ob es überhaupt noch Sinn macht,soviel Zeit zu investieren...
    Gibt es unter euch vielleicht jemanden,der in siner Anfangszeit in einer ähnlichen Situation war und diese dann doch bewältigt hat? Oder ist vielleicht jemand von von euch aus dem Umfeld Münster/ Ruhrpott
    bereit, einen Anfänger durch gelegentlichen oder auch dauerhaften Austausch zu fördern oder sucht jemand von euch einen Azubi? Ohne Mentor sehe ich das ganze einfach langsam als zum Scheitern verurteilt an und das ist eigentlich keine Option für mich. Ich bin nach wie vor hochmotiviert und suche einfach nach einer Möglichkeit,mein Engagement in die richtigen Bahnen zu leiten...
    Wäre für jegliche Tips und Ratschläge mehr als dankbar,


    Viele Grüße,


    Mutanto :thumbsup: