Motiv mit Kopf soll mitten auf die Brust

  • Puh, wo denn genau? Oben auf dem Brustkorb ginge es ja, aber sobald es zwischen die Brustmuskeln geht, sähe jedes Gesicht verzerrt und nicht so geil aus. Dann würde ich den Kunden dann auch dringend abraten.

    Ein Tattoo macht Menschen nicht dümmer, nur bunter.


    instagram: ladyavy_tattoo

  • Schließ ich mich Avy an.


    Entweder auf der Linken oder Rechten Brust. Mittig hätte ich auch abgelehnt.


    Wollte der Kunde nicht von seiner Körperstelle für das Tattoo abweichen oder zumindest einen Kompromiss eingehen?



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  • nee, ich hab ihm seine Anfrage und meinen Vorschlag grob gephotoshopt. Ich hab ihm angeboten, auf eine Brust, oder halt größer auf dem Rücken - jedoch auch hier wenigstens leicht aus der Mitte.

    Keine Chance. Er ist dann sauer gewesen und persönlich geworden. :rolleyes:

  • Ich seh das anders, ich selber möchte mit Meiner Kunst zufrieden sein und wenn ich weiss es wird ******* aussehen lehne ich generell ab. Und wenn der Kunde ausfällig und Persönlich wird er schneller als er gucken kann die Tür von außen sehen :D



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  • Also wenn der Typ eine Hühnerbrust hat könnte es gut aussehen. wenn die Person aber gut trainiert ist oder etwas mehr auf den Rippen hat würde es mittig doch völlig bescheiden aussehen. Oder steh ich jetzt völlig aufm Schlauch? 😂😂



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  • Kommt aber auch wieder auf die Größe an des Tattoos und wenn überhaupt müsste der King Kong wirklich geradeaus Schauen und nicht nach links oder rechts und das Kinn & Hals könnte man zwischen den beiden Brüsten gut einarbeiten.


    Aber wenn ich persönlich das Motiv an der Stelle doof finde würde ich es nicht machen.


    Wir wissen ja auch nicht welche Größe es haben soll etc.



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  • Ja das wäre Hammer :D habe ich persönlich einmal gesehen mit einem Käfer auf dem Arm. Wenn die Person den Arm angewinkelt hat war der Käfer ganz normal und wenn der Arm geöffnet wurde hat der Käfer die Flügel gespreitzt und es sah aus als würde er fliegen.


    Das Tattoo war so ausgerichtet das der Kopf Richtung Ellenbogen zeigt und das Hinterteil zur Armbeuge.



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  • Irgendwie verzerrt ist ein Tattoo immer, es gibt ja keine plane Fläche am Körper auch durch Bewegung und Blickwinkel nochmal verstärkt. Wenn das wirklich so ein muskulöser Typ sein sollte könnte man die Verzerrung auch Freihand anpassen, ausgleichen. Sollte er irgendwann nicht mehr so durchtrainiert sein, fällt der Kopf halt in sich wieder zusammen. Kann mir jetzt aber schwer vorstellen, daß es so extrem scheiße aussieht, auch wenn der Kopf leicht gedreht ist. Klar irgendwo erwartet man, dass der Kopf wenn mittig eher frontal sein sollte, aber auch nicht unbedingt ein muss...

  • aber der Kopf ist ähnlich schief, nur ein bisschen weiter oben. Kannst du noch etwas dazu machen?

    Naja, aber jetzt ist der Typ ja eh schon weg.

    Ich hätte in so einem Fall hoffentlich mein Ego hinten angestellt und gemacht was der Kunde will.

  • Ich finde, dass sich ein Gorilla in der Brustmitte besser in den Korperfluss einbinden lässt als suf einer Brustseite. Ich hätte das so genommen und die Asymetrie durch einen entsprechend angelegten Hintergrund gebrochen.

    Dieser schwarze Gorilla wirkt auf einer Brusthälfte wie ein rießen Fleck oder Aufkleber und schmälert den Oberkörper.

  • Nee, mit Ego hat das nix zu tun. Ich stech einfach nix, wo ich mein dass das nicht aussieht. Ich find auch nicht so das Drama, wenn man nicht zusammenkommt, wenn es nicht passt.

    Wollt nur hören, ob ihr das gestalterisch so nachvollziehen könnt. Mein Stand ist, das man bei Frauen nach dem Körperfluß geht, bei Männern auf der Muskelgruppe platziert. Was drumherum gemacht wird, um das Motiv einzupassen ist da zweitrangig.

  • Wenn man hinter einem Motiv steht, geht man auch mit einer anderen Motivation an die Sache...und damit kann man im Endresultat auch mal auf die Fresse fallen.


    Das erste Bild trifft das Thema meiner Meinung nach nicht.

    Hier ist ein symmetrischer Hintergrund vorhanden, der die Gesamtoptik beeinflusst und so wie ich es verstanden habe, geht es hier nur um den Kopf.


    Ich würde den Kopf, wenn kein Hintergrund geplant ist, so positionieren, dass er seitlich aufgebracht wird... mit Blickrichtung nach vorn.


    Kunden, die persönlich werden...sorry, da bringt auch jedes noch so klärende Gespräch im Nachhinein nichts mehr. Zumindest ist das bei mir so.