Betäubungscreme

  • für die Apotheke bist Du der Endverbraucher und nicht Dein Kunde - Geht ja auf Deine Kappe wenn Du es vom Prinzip weiter gibst oder es bei jemand fremden anwendest ...nicht die Apotheke ....ob sie nun Kenntnis davon hat was Du damit machen möchtest oder nicht ....wenn man Spritzen kauf wird man auch immer gefragt was man damit möchte

    ......Hygiene fängt mit Wasser und Seife an.... 8)
    . . . ein bisschen steril ist wie ein bisschen schwanger . . .

  • So jetzt bin ich wirklich schlauer....Inkmeyer Du hast recht!!! Und schön das Du so hartnäckig warst und auch ich mich mal irre!!!!Du darfst das Zeug am Kunden Anwenden aber nicht weitergeben


    Die Verantwortung für die korrekte Verabreichung eines Medikaments liegt stets bei dem, der es dem Patienten gibt. Aus dem Grund benötigt der Ausgebende umfassende Kenntnisse zu jedem Medikament. Grundsätzlich darf jeder ein Medikament verabreichen, allerdings nur im Notfall. In der Regel obliegt die Verabreichung dem geschulten Pflegefachpersonal bzw. dem Arzt. Zu beachten sind auch die Vorgaben zur Darreichungsform. Medikamente können oral, vaginal, rectal, lokal, transdermal, nasal, per Injektion, ophthal oder über eine Sonde verabreicht werden.


    Jetzt kommt das aber - hat der-der es einem anderen verabreicht ausreichende Kenntnis über in diesem Falle - die Betäubungscreme - wie man sie richtig anwendet - in welcher Dosierung - wie genau ist die Wirkung - was für Nebenwirkungen - Wechselwirkungen gibt es - welche Massnahmen sind zu ergreiffen falls es zu einer unerwünschten Reaktion des Patienten/Kunden kommt ......begehe ich dann eine fahrlässige oder ggf eine vorsätzliche Körperverletzung? In wie weit bin ich Haftbar?


    Ein Täwowiere begeht ja schon mit Einverständis des Kunden eine Körperverletzung - reicht es obwohl ich keine diesebezügliche Ausbildung habe - wenn ich mir unterschreiben lasse das ich auche eine Betäubungscreme verwenden darf?

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  • Also ich denke wenn man den Kunden informiert und ein paar Stichpunkte wie Allergie abfragt genau wie bevor man tätowiert der Kunde Dir dann unterschreibt das er informiert wurde und das unbedingt auf eigenes Risiko möchte dann dürfte man abgesichert sein. Aber ich würde sowas nur an extrem empfindlichen stellen wie Intimbereichen oder wo sonst noch die Haut sehr dünn ist verwenden. Mein Lehrer zb hält davon nichts der sagt immer wenn der Kunde das nich aushält muss er halt so oft wieder kommen bis es fertig is. Das ist Bare Knete warum die verschenken in dem man die Stelle betäubt

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  • Hm - keine Ahnung ob das reicht - ich denke nicht das umsonst soviel auf den Beipackzetteln steht - das geht ja wirklich von den kompletten Inhalsstoffe über Wirkweise Anwendung bis hin zu Indikation Kontraindikation usw ..... ich musste neulich 4 komplette Din 4 Seiten durchlesen und ausfüllen nur weil per Laser eine kleine Anomalie in meinem Gesicht weggemacht wurde - vor 15 Jahren war es noch 1 Zettel mit einer Seite für eine Knie-Arthroskopie


    Ganz ehrlich - wenn es unbedingt ne Betäubungscreme sein muss - sollen die Kunden die sich doch echt selber besorgen ......dann ist man komplett aus der Nummer raus ....weil angenommen jemand bekommt in Deinem Laden kurz nach dem Du das Zeug draufgeschmierthast einen Anaphelaktischen Schock weil er nicht wusst das er gegen das Zeug allergisch ist - wieviele unter 30zig Jährige wissen überhaupt nciht das sie manche Medikamente nicht vertragen da sie bis Dato noch nie mit diesen Wirkstoffen in Berührung gekommen sind.

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  • Also wir verwenden dass Spray mit 5% Wirkstoff ,wo man in verschiedenen Suppliershops kaufen kann, alles über 5% darf nur von Ärzten oder so angewendet werden, Dass Spray betäubt ca. 20 min bis zu 1 Stunde auf die schon geöffnete Haut, also Outlines vorgepickert zum Beispiel.

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    Talent ist keine Glückssache,sondern der starke Wille seine wahren Leidenschaften zu endecken,an sie zu glauben,und konsequent zu entwickeln.

  • Clan haste mal bitte einen Link? Das interessiert mich - ich konnte bei einem deutschen Suppllier nichts finden - nur Eisspray - und das alles über 5% nur vom Arzt angewendet werden darf bzw. das das auf 5% gedeckelt ist - auch nicht ...und ich habe mich ja vorgestern schon dumm und dusselig gesucht. Wäre Dir sehr dankbar

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  • Hei Janchriste, Asche auf mein Haupt, habe natürlich nicht darüber nachgedacht dass es in Norwegen etwas anderes im Angebot ist als in Deutschland , habe meine Deutschen Supplier durchgesehen und die haben alle kein Betäubungsspray mehr im Angebot, dass muss ja einen Grund haben. Werde mal Gordon anschreiben denke der weis mehr um dass :)

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  • Jepp, Tattoocaine und Bactine die wirken nach dem öffnen der Haut aber ist ja immer so ne Sache ob es beim Piercing eingesetzt wird oder auf größere Flächen.

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  • Das ist trotzdem alles in Deutschland dann Apothekenpflichtig....wir Bürokratisierungen uns noch irgendwann zu Tode .....ergo es gibt zwar frei verkäufliches für den Endverbraucher aber dann ist auch schon Ende

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    Edited once, last by janchriste ().

  • Sooo bekam von Gordon folgendes :)


    Bzgl: Betäubungscreme: Ja, der Vertrieb und auch die Anwendung ist in Deutschland und vielen (wenn nicht gar allen) Europäischen Ländern verboten sobald mehr als 3% Lidocain enthalten ist. Viele verkaufen es noch unter dem Ladentisch auf Conventions. Auch der Tätowierer darf es nicht auf dem Kunden anwenden. Rechtlich safe bist Du nur wenn der Kunde bereits mit der Creme auf der Haut ins Studio kommt. Du darfst quasi nichts davon wissen.

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