Doch ne Coil fürs dotwork?

  • Hey meine Lieben,


    ich habe mich heute mal an ein Dotwork Motiv getraut (natürlich auf mir). Da das ja die Richtung ist, in die ich gehen will, dachte ich mir, werde ich mich damit so lange zutakkern, bis ich was ordentliches produziere. So blabla vorbei. Meine Frage:


    Taugen Pens fürs Dotwork und colourpacking? Oder sollte ich doch noch mal überlegen, ob ne Coil dafür Sinn macht? Wenn ja, welche? Sollte ich mir mal Michas Maschinen Schmiede angucken? Weil selber einstellen, da verka..... ich total.


    Ich frage, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, dass ich die verdammten Punkte nicht wirklich in die Haut bekomme. Ein Bekannter von mir nutzt eine Bishop v6 und da sitzt jeder Punkt sofort (ja, das ist auch eine Frage der Übung) und meine Mentorin nutzt halt ihre Coil dafür.


    Ich habe ein fach das Gefühl, dass mein EZ Pen einfach doch nicht Power dafür hat. Lines scheinen zu funktionieren (sehe ich auch erst nach dem Abheilen).


    Ich bin grad irgendwie voll gefrustet. Auf Kunsthaut komme ich ganz gut klar, aber das ist auf Dauer nix. Also muss meine Haut dran. Hab ja genug. Aber irgendwie bekomme ich da gar nichts hin. Wenn ich sehe was andere als erstes Tattoo so abliefern und meine Versuche. Pfff.

    Ein Tattoo macht Menschen nicht dümmer, nur bunter.


    instagram: ladyavy_tattoo

  • ich kenne nur den cheyenne pen... aber der macht seine sache wirklich gut... gerade bei dotwork... so, mein gefühl... versuche etwas mit der geschwindigkeit zu spielen... und schau was deine hand macht.... wie schnell du die dots setzen willst... und ja... es dauert ewig :) was nimmst du für eine nadel? lieben Gruß

  • Ich habe zwischen 6 und 9 V heute alles ausprobiert. Super langsam dotten oder schneller. Etwas Farbe in die Hau habe ich bekommen, als ich langsamer war. Ich glaube mein Fehler war wohl auch, dass ich ein größeres Motiv angefangen habe (quasi meine dotwork Übungsfläche) und das mit einer 5er Nadel. Die Punkte sehen schon wie ein schlechter Witz aus auf der ganzen Fläche. Die gedotteten Outlines saßen deutlich besser, aber da bin ich auch meg a langsam vorgegangen, weil ich bei ein paar dots zu tief gekommen bis.


    Ahhhhhh, das ist so frustrierend. Natürlich zauber ich nicht direkt Kunstwerke auf die Haut, aber ich fühle mich aktuell wie der einzige Newbie, der einfach keine Farbe rein bekommt und wenn doch, dann als Blowout. Ich versuche mal ne größere Nadel.

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  • ...bei nem 5rl sehen die dots wirklich richtig fein aus... je nach geschmack -kannst du auch ne 7 rl versuchen... ich fand die dots mit ner 7 rl fast einen tick besser... bei mir ging es etwas schneller besser... aber ich habe auch die hand dementsprechend springen lassen...

  • Hast Du mal versucht komplett ohne Maschine zu dotten?


    Also quasi handpoking.

    1. Volt und Hertz nur verwirren dich wollen. Die Macht deine Ohren sehen läßt, ob gut sie läuft deine Maschine:).

    2. Zu viele Module verbraten der Weg zur dunklen Seite ist:huh:.

    3. Cinesische Farben der dunklen Seite entspringen, in die Tonne Du treten sie sollst:cursing:.

    4. Cinesische Maschinen besser als ihr Ruf sie sind. Die Macht aber mit einem sein muss, um beherrschen sie zu:saint:.


    Meister Yoda 8)

  • Ne coil ist dafür eigentlich nicht notwendig. Ich hab zwar keinen ez pen aber normalerweise sollte man selbst mit der billigsten China Maschine dots im die Haut bekommen.

    Ich denke es liegt an der Arbeitsweise. Haut genug gespannt? Nadel weit genug raus? Tief genug? Richtige Geschwindigkeit? Gute nadeln?

    Alles Faktoren die eine Rolle spielen.


    Wenn du einmal den Dreh raus hast sollte es mit jeder Maschine klappen, das kommt aber mit der Zeit. :)


    Liebe Grüße ✌️

  • Mh, ne bisher noch nicht. Das wäre auch noch eine interessante Erfahrung. Ich hätte noch ein paar Nadeln hier. 🤔

    Also Dots gehen wirklich mit jeder Maschine. Wenn eine Maschine Lines ziehen kann, dann kann sie erst recht dotten. Ich dotte recht viel - und der häufgiste Fehler ist: NICHT TIEF GENUG. Nicht tief genug ist ja ein Problem, dass Du generell häufiger hast.


    Volts sind zum dotten bei Rotarys völlig wurst. Kann ich Dir bei 4, aber auch bei 15 Volt setzen - ist halt dann kurz pieksen oder etwas länger (minimalst!) drinlassen.


    Hautspannung muss auch nicht wahnsinnig fest sein.


    Eine Sache ist allerdings wichtig: Je nach Nadelformation kann es sein, dass Du erstmal nur 5, 7 oder eben 9 einzelne kleine Punkte siehst - die laufen beim Abheilen aber zusammen und ergeben einen Punkt. Muss aber auch nicht immer so sein, manchmal hat man auch direkt durchgefärbte Dots. Um das zu vermeiden kann man auch zweimal extrem kurz hintereinander (quasi in einer Bewegung) auf die gleiche Stelle dotten.

  • Ja genau das hab ich, das man 5 oder 7 einzelne Punkte sieht und nicht einen vollen Dot.


    Leutz, vielen Dank für die Ratschläge. Ich werde mich mal trauen tiefer zu gehen. Und das zweimal hintereinander werde ich auch versuchen. 😁

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  • Es gibt auch sogenannte Dot-Boxen. Sie werden zwischengeschaltet (zwischen Stromquelle und Clipcord). Hier kann man dann die Stichfrequenz/Taktung einstellen und man braucht die Maschine nur führen.


    Funktioniert laut einigen Herstellern mit Rotaries und Coils...andere weisen allerdings darauf hin, dass man sie ausschließlich bei Coils verwenden soll, da sonst der Elektromotor Schaden nehmen könnte.


    So ein Teil bekommt man im Netz ab 30 Euro.

  • Mega Donnerer...vielen Lieben DANK für Deine hilfreichen Beiträge.....denke das wird alle die sich dafür interessieren weiterbringen...Locke hat es ja schon oben geschrieben aber jetzt haben das alle nochmal in Bild und Ton zur Veranschaulichung

    ......Hygiene fängt mit Wasser und Seife an.... 8)
    . . . ein bisschen steril ist wie ein bisschen schwanger . . .