Illusion von weiß

  • Hallo da draußen.

    Wow kann ich in einem weißen Hund die Illusion von weiß erzeugen (neo traditional Stil)

    Ich habe hellbraune und grau-blaue Reflexionen gesetzt und dachte, dass ich mit einer angehauchten Farbe im Hintergrund den Effekt gut hinbekomme.


    Nur welche? Oder ist das egal?

  • ich kann nur eine Vermutung abgeben, und zwar würde ich es mit Komplementärfarben probieren. Also den Hintergrund eher ein bisschen in lila oder braun Tönen andeuten. Müsste man einfach mal auf Papier probieren, evtl beiges Papier verwenden.

  • wenn ich nicht wusste wie ich was machen soll habe ich z.B. in diesem Falle - Ölgemälde weisses Pferd - Leinwand weisses Pferd oder so eingegeben und mir angeschaut was google so raus schmeisst - Hund ist nicht so ein Gemäldemotive und die dementsprechneden Ergebnisse bei google minimiert.....Pferde dann schon und habe mich dann inspierieren lassen.....ev. hilft das etwas weiter

    ......Hygiene fängt mit Wasser und Seife an.... 8)
    . . . ein bisschen steril ist wie ein bisschen schwanger . . .

  • Hi lyka,

    denke so viele Möglichkeiten gibt es da gar nicht. Spontan fällt mir jetzt auch nur ein, einen möglichst starken Kontrast zum Motiv erzeugen. Also sehr dunklen Hintergrund, vielleicht einen schwarzen Verlauf nach außen. Im Motiv selbst nur sehr helle dezente Schattierungen, und mit weiß highlighten.

    Habe mal ein paar alte Aufträge ausgegraben. Waren auch weiße Hunde, allerdings auf weißem Karton, da ist das natürlich einfacher als auf Haut. Die Fotovorlagen waren sehr dunkel, habe dann aber nur mit sehr hellen dezenten Schattierungen gearbeitet, um das Fell eben als weiß darzustellen. Durch die dunklen Augen, Nase und Mund, wird das Portrait eigentlich schon sehr gut definiert. Hoffe es ist halbwegs verständlich was ich meine...

    Hier die zwei Links:

    tattoo-skills.com/forum/gallery/index.php?image/3456/


    tattoo-skills.com/forum/gallery/index.php?image/3457/

  • Jo hast Du.

    Ich hab gestern mal in Photoshop rumprobiert, auf einer hautfarbenen Fläche ein weißes Objekt zu erzeugen.

    Einfach um auch mal zu gucken, ob es da Unterschiede in komplementär Kontrasten gibt.

    Da habe ich festgestellt, dass das Objekt selbst nicht zu simpel definiert sein darf, sonst geht's in die Hose.

    Ich hatte einen Kreis mit schwarzer Linie gemacht und Reflexionen in blaugrau und braun gesetzt.

    Ich werde die Tage meinen Hund weiter tätowieren, dann weiß ich mehr.

    Kann ja danach mit abwaschbarer Farbe ausprobieren.

  • Vermeide zuviel weiß, sobald die Haut etwas Bräune kriegt sieht das meist scheußlich aus.


    Ich hab zu Beginn meiner Laufbahn mal die Ehre gehabt einer Dame ein Portrait von ihrem weißen Pudel stechen zu dürfen.


    Klassisch, dünne Konturen, ziemlich hell gehaltene graue Schatten, sah passabel aus, ich war zufrieden, die Dame auch.


    Madame kam dann nach ein paar Wochen auf die glorreiche Idee, den kompletten Hundekopf nochmal mit weiß zu hinterlegen, damit auch der letzte Trottel erkennen kann, dass der Pudel weiß ist:wacko:.


    Ich war skeptisch hab mich dann aber doch belabern lassen, und wir haben in 3 Sitzungen jeweils das komplette Motiv voll weiße Farbe geballert.


    Nachdem ich die von der Prozedur kaum noch sichtbaren Schatten wieder restauriert hatte, war die Operation offiziell beendet, es war Frühjahr:thumbup:.


    Es kam der Sommer, und vertrieb die schöne winterliche Leichenblässe, war aber alles noch recht hübsch.

    Lustig wurde es nach 2 Woche Malotze Urlaub mit 25 Stunden am Tag grillen lassen8).


    Der Pudel wurde erst blond, und dann folgte farblich so eine Mischung aus Donald Trump und einer halbverdauten Karotte=O.